14.12.2016
Die Forderungen für die Einkommensrunde 2017 stehen
Die Forderungen für die am 18. Januar beginnenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder:
 
1. Einkommenstabelle:
    - Einkommensplus von 6 Prozent; dazu gehören auch:
       - Ein Mindestbetrag als soziale Komponente sowie
       - Die Einführung der Erfahrungsstufe 6 auch ab der Entgeltgruppe 9 
 
2. Die Gewährung der Stufengleichheit bei Höhergruppierungen

3. Weiterentwicklung der Entgeltordnung, auch für Lehrkräfte

4. Ausschluss sachgrundloser Befristungen

5. Auszubildende:
    - Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 90 Euro
    - Erhöhung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage
    - Übernahme nach der Ausbildung        

6. Für die Landes- und Kommunalbeamtinnen und –beamten wird eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der erreichten tariflichen Entgeltanpassung gefordert.

Der dbb schleswig-holstein erwartet von der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung

 
1. dass sie bei ihrem Abstimmungsverhalten in der Tarifgemeinschaft der Länder keine Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten betreibt sondern einen fairen Einkommenszuwachs mitträgt,

2. dass direkt im Anschluss an die Tarifrunde ein Gesetzgebungsverfahren zur Besoldungs- und Versorgungsanpassung eingeleitet wird,

3. dass dabei weder eine materielle Absenkung noch eine zeitliche Verzögerung gegenüber dem Tarifergebnis vorgenommen wird und

4. dass ergänzend zu dem Gesetzgebungsverfahren zur Besoldungsanpassung weitere überfällige Themen angegangen und Gerechtigkeitslücken geschlossen werden, um Perspektiven zu schaffen.

zurück